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Ganzzell-Totimpfstoff aus Coxiella burnetii (Henzerling-Stamm, Phase I), vermarktet als Q-Vax (CSL Seqirus). Einziger weltweit zugelassener Q-Fieber-Impfstoff, in Australien seit 1989 zugelassen. Q-Fieber ist eine Zoonose, verursacht durch Coxiella burnetii, ein obligat intrazelluläres Bakterium. Übertragung durch Einatmen kontaminierter Aerosole von Nutztieren (Rinder, Schafe, Ziegen) oder durch Zecken.
Ganzzell-Totimpfstoff aus Coxiella burnetii (Henzerling-Stamm, Phase I), vermarktet als Q-Vax (CSL Seqirus). Einziger weltweit zugelassener Q-Fieber-Impfstoff, in Australien seit 1989 zugelassen. Q-Fieber ist eine Zoonose, verursacht durch Coxiella burnetii, ein obligat intrazelluläres Bakterium. Übertragung durch Einatmen kontaminierter Aerosole von Nutztieren (Rinder, Schafe, Ziegen) oder durch Zecken.
Berufliche Risikogruppen in Australien: Schlachthofarbeiter, Viehzüchter, Schafscherer, Tierärzte, Laborpersonal mit C.-burnetii-Exposition. Reisende mit geplanter landwirtschaftlicher Exposition in endemischen Regionen (Australien, Südfrankreich, Spanien, Niederlande, Subsahara-Afrika). Militärpersonal. Obligatorisches Prescreening — Hauttest (CST) und Serologie zum Ausschluss vorheriger Exposition.
Schwere allergische Reaktion auf vorherige Dosis oder Bestandteil. Vorherige Q-Fieber-Infektion (bestätigt oder vermutet) — Impfung zuvor immuner Personen kann schwere Lokalreaktionen verursachen (steriler Abszess, Granulom). Positiver Q-Fieber-Hauttest (CST ≥5 mm). Positive Q-Fieber-Serologie (IgG Phase I oder II ≥1:10). Schwangerschaft. Immungeschwächte Personen.
Häufig (1–10%): Schmerzen an der Injektionsstelle (40–50%), Verhärtung, Erythem, Kopfschmerzen, Unwohlsein, Myalgie, Müdigkeit. Gelegentlich: Fieber, Lymphadenopathie. Selten aber wichtig: schwere Lokalreaktionen bei vorimmunisierten Personen (bei unterlassenem Screening) — steriler Abszess, Granulom. Q-Fieber-Ermüdungssyndrom (QFS): diskutierte Assoziation.
Einzeldosis 0,5 ml, subkutane Injektion (Deltoideus-Region). Keine Auffrischung empfohlen — Einzeldosis bietet Langzeitimmunität (≥5 Jahre bestätigt, wahrscheinlich lebenslang). Prescreening 7 Tage vor Impfung. Verabreichung ≥14 Tage vor potenzieller Exposition. Derzeit nur in Australien verfügbar.
Prälizenzierungsstudie (Marmion et al.): 100% Wirksamkeit bei seronegativen Schlachthofarbeitern über 15 Monate. Australische Postmarketingüberwachung: Impfstoffeffektivität ~95–100% in beruflichen Kohorten mit >20 Jahren Follow-up. Serokonversion: >97% an Tag 28.
Lagerung bei +2°C bis +8°C. Nicht einfrieren. Vor Licht schützen. Innerhalb von 6 Stunden nach Rekonstitution verbrauchen. Haltbarkeit: 36 Monate (lyophilisiert).
Begrenzte formale Interaktionsstudien. Gleichzeitige Gabe mit anderen Totimpfstoffen an verschiedenen Stellen möglich (basierend auf allgemeinen Prinzipien). Keine bekannten Arzneimittelwechselwirkungen. Gleichzeitige immunsuppressive Therapie kann die Immunantwort reduzieren.
Schwangerschaft: kontraindiziert (unzureichende Daten). Stillzeit: keine Daten; Totimpfstoff — vermutlich sicher, aber wenn möglich zurückhalten.
Nicht zugelassen für Kinder <15 Jahre (Q-Vax). Begrenzte Sicherheits- und Wirksamkeitsdaten in pädiatrischen Populationen. Q-Fieber ist selten bei Kindern, tritt aber in ländlichen Umgebungen auf.
Keine spezielle Dosisanpassung. Ältere Personen mit beruflicher Expositionsgeschichte haben häufiger Seropositvität — Prescreening besonders wichtig.
OBLIGATORISCHES Prescreening: Hauttest (CST) + Serologie. NICHT ohne Screening impfen — Risiko schwerer Nebenwirkungen bei vorimmunisierten Personen. Screening-Protokoll: Blutentnahme für Q-Fieber-IgG/IgM-Serologie UND intradermaler CST (0,02 ml, Ablesung nach 7 Tagen). Nur impfen wenn beides negativ. Nach Impfung: 30 Minuten Beobachtung.
| Dosis | Marke | Tage seit vorheriger | Altersbereich |
|---|---|---|---|
| Dosis 1 | Q-VAX | — | 15 Jahre+ |
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