Studieren im Ausland
Impfanforderungen der Universität, psychische Gesundheit, Krankenversicherung und gesund bleiben während eines Semesters oder Jahres im Ausland.
Wichtige Punkte
- Impfanforderungen der Universität frühzeitig prüfen — manche brauchen mehrere Dosen
- Meningokokken ACWY oft für Wohnheimbewohner erforderlich
- Krankenversicherungsdeckung für das Zielland vollständig prüfen
- Psychologische Beratungsstelle der Universität während der Orientierung finden
- Genügend psychiatrische Medikamente für das gesamte Semester plus Extra mitnehmen
- Reiseimpfungen mindestens 6 Wochen vor der Abreise beginnen
Impfanforderungen der Universität
Viele Universitäten verlangen für die Einschreibung den Nachweis bestimmter Impfungen: MMR (2 Dosen), Meningokokken ACWY (von vielen US- und UK-Universitäten für Wohnheimbewohner verlangt), Varizellen (2 Dosen oder Nachweis einer Vorerkrankung), Tdap-Auffrischung, Hepatitis B (manche Universitäten) und Tuberkulose-Screening (Mantoux oder IGRA). Prüfen Sie die Gesundheitsanforderungen Ihrer Zieluniversität rechtzeitig — manche Impfungen erfordern mehrere Dosen über einige Wochen.
Krankenversicherung
Ihre Krankenversicherung im Heimatland deckt Sie möglicherweise nicht im Ausland ab. Optionen: universitäre Studentenkrankenversicherung (oft obligatorisch), Europäische Krankenversicherungskarte (EHIC/GHIC) für EU-Studierende in der EU, internationale Studentenkrankenversicherung oder globale Krankenversicherung. Prüfen Sie die Deckung für: Arztbesuche, Rezepte, Krankenhausaufenthalte, medizinische Evakuierung, psychische Gesundheit und Zahnbehandlung.
Psychische Gesundheit
Ein Auslandsstudium ist aufregend, aber auch stressig: Heimweh, Sprachbarrieren, akademischer Druck und kulturelle Anpassung. Die meisten Universitäten bieten psychologische Beratung an — finden Sie diese während der Orientierung. Bauen Sie frühzeitig ein soziales Netzwerk auf. Halten Sie gesunde Schlaf-, Bewegungs- und Essgewohnheiten ein. Wenn Sie psychiatrische Medikamente einnehmen, nehmen Sie genug für das gesamte Semester plus ein Rezept mit dem internationalen Freinamen für Nachschub im Ausland mit.
Sexuelle Gesundheit
Sexuell übertragbare Infektionen sind ein reales Risiko für Studierende im Ausland. Packen Sie Kondome ein (die Qualität kann in manchen Ländern variieren). Erwägen Sie eine HPV-Impfung, falls noch nicht geimpft (empfohlen bis 26 Jahre). Erfahren Sie, wo lokale Kliniken für sexuelle Gesundheit sind. Wenn Sie Verhütungsmittel verwenden, nehmen Sie genügend Vorrat und den internationalen Freinamen für Nachschub mit.
Alkohol- und Drogensicherheit
Alkoholgesetze, Trinkkultur und Drogenpolitik variieren stark. Kennen Sie die lokalen gesetzlichen Grenzen, nehmen Sie niemals Getränke von Fremden an und seien Sie sich bewusst, dass Drogenstrafen in vielen Ländern schwer sein können (einschließlich Gefängnis). Alkoholvergiftung und K.-o.-Tropfen sind reale Risiken im studentischen Umfeld im Ausland.
Reiseimpfungen für Ihre Region
Je nach Reiseziel: Hepatitis A (empfohlen für die meisten Entwicklungsländer), Typhus (Südasien, Afrika, Lateinamerika), Japanische Enzephalitis (ländliches Ost-/Südostasien), Tollwut (wenn Sie wandern oder Kontakt mit Tieren haben werden) und Gelbfieber (Subsahara-Afrika, tropisches Südamerika). Beginnen Sie mit den Impfungen mindestens 6 Wochen vor der Abreise.
Arzt konsultieren
Diese Informationen dienen Bildungszwecken. Konsultieren Sie immer einen Reisemediziner vor Ihrer Reise.
Verwandte Krankheiten
Verwandte Impfstoffe
Quellen
- 1. CDC — Studium im Ausland und internationale Studierendenreisen
- 2. UKCISA — Gesundheit für Studierende im Ausland
- 3. NAFSA — Gesundheit und Sicherheit beim Auslandsstudium
