Übersicht
Akute Durchfallerkrankung durch Vibrio cholerae. Kann unbehandelt innerhalb von Stunden zum Tod führen. Letalität <1 % bei Rehydratation, bis 50 % ohne Behandlung. 1,3–4 Mio. Fälle/Jahr (WHO).
Symptome
Symptome | Häufigkeit | Schweregrad | Beginn |
|---|---|---|---|
| Durchfall | 98% | Schwer | Frühphase |
| Dehydratation | 90% | Kritisch | Frühphase |
| Erbrechen | 80% | Mäßig | Frühphase |
| Bauchkrämpfe | 45% | Leicht | Frühphase |
| Appetitlosigkeit | 55% | Leicht | Frühphase |
| Krankheitsgefühl | 50% | Leicht | Frühphase |
| Übelkeit | 65% | Leicht | Frühphase |
| Fieber | 10% | Leicht | Frühphase |
| Hypotonie | 40% | Schwer | Höhepunkt |
| Oligurie | 50% | Mäßig | Höhepunkt |
| Tachykardie | 75% | Mäßig | Höhepunkt |
| Müdigkeit | 70% | Leicht | Höhepunkt |
| Schock | 15% | Kritisch | Höhepunkt |
| Reizbarkeit | 30% | Leicht | Höhepunkt |
| Krampfanfälle | 5% | Schwer | Höhepunkt |
| Bewusstseinsstörung | 8% | Schwer | Spätphase |
| Verwirrtheit | 10% | Mäßig | Spätphase |
Übertragung
Übersicht
Mit sicherem Trinkwasser, Lebensmittelhygiene und konsequenter Handhygiene lässt sich das Risiko deutlich reduzieren. In bestimmten Reisesituationen mit erhöhtem Risiko kann eine Impfung nach reisemedizinischer Beratung erwogen werden.
Übersicht
Cholera ist eine akute Darminfektion durch Vibrio cholerae der Serogruppen O1 (klassischer und El-Tor-Biotyp) und O139. Das Bakterium produziert Choleratoxin (CT) im Dünndarm, das eine massive Sekretion elektrolytreicher Flüssigkeit auslöst und zu profuser wässriger Diarrhö und schneller Dehydratation führt.
Cholera ist in Teilen Afrikas, Süd-/Südostasiens und Haitis endemisch. Sie ist eng mit unzureichender Wasser-, Sanitär- und Hygieneinfrastruktur (WASH) verknüpft. Klimawandel, Konflikte und Vertreibung erweitern die Risikogebiete. Die WHO schätzt 1,3–4 Mio. Fälle und 21.000–143.000 Todesfälle jährlich, wobei die Erfassung erheblich unvollständig ist.
Nur 10–20 % der Infektionen verursachen das klassische schwere, lebensbedrohliche Krankheitsbild. Die meisten Infektionen verlaufen mild oder asymptomatisch, tragen aber durch Erregerausscheidung zur Transmission bei.
Notfallzeichen
Sofort NOTFALL-Versorgung suchen bei:
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Profuser wässriger Diarrhö mit Unfähigkeit, den Flüssigkeitsverlust auszugleichen
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Erbrechen, das orale Rehydratation verhindert
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Zeichen schwerer Dehydratation: eingesunkene Augen, extremer Durst, sehr trockener Mund, keine Tränen (Kinder), kein Urin seit 6+ Stunden
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Hautfalte bildet sich sehr langsam zurück (>2 Sekunden)
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Schneller oder schwacher Puls, Schwindel beim Aufstehen
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Kalte, klamme Haut oder bläuliche Verfärbung (Zyanose)
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Lethargie, Verwirrtheit oder Bewusstlosigkeit
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Bei Kindern: schrilles Schreien, extreme Reizbarkeit oder ungewöhnliche Schläfrigkeit
KRITISCH: Sofort mit ORS beginnen, während ärztliche Hilfe gesucht wird. Cholera kann innerhalb von Stunden durch Dehydratation tödlich verlaufen.
Detaillierte Symptome
Häufigste Anzeichen und Symptome
Inkubationszeit: 12 Stunden bis 5 Tage (typisch 2–3 Tage)
Milde bis moderate Cholera (80–90 % symptomatischer Fälle):
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Wässrige Diarrhö, meist ohne Blutbeimengung
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Leichte bis mäßige Dehydratation
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Übelkeit, gelegentliches Erbrechen
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Schwer von anderen Durchfallerkrankungen zu unterscheiden
Schwere Cholera (Cholera gravis, 10–20 %):
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Profuse „Reiswasser"-Diarrhö: große Volumina (bis 1 Liter/Stunde) wässrigen Stuhls
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Projektiles Erbrechen
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Rasche schwere Dehydratation innerhalb von Stunden
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Eingesunkene Augen, trockene Schleimhäute, stehende Hautfalten (Hautfaltentest >2 Sekunden)
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Durst, Unruhe, dann Lethargie
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Muskelkrämpfe (Elektrolytverlust: K+, HCO3-)
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Schwacher oder fehlender Puls, Hypotonie, Tachykardie
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Oligurie bis Anurie
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Bei Kindern: Hypothermie, Lethargie, Krampfanfälle
Die Kenntnis der Symptome ist der erste Schritt zu einer schnellen Reaktion.
Krankheitsverlauf
Die Inkubationszeit ist meist kurz (Tage). Der Verlauf kann mild sein oder sich schnell verschlechtern—schwere Dehydrierung erfordert umgehend medizinische Hilfe.
Diagnose
Wie diese Krankheit diagnostiziert wird
Stuhluntersuchung:
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Dunkelfeldmikroskopie: Charakteristische „shooting star"-Motilität von V. cholerae
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Stuhlkultur auf TCBS-Agar: Goldstandard, Ergebnis in 18–24 h
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Schnelltests (Crystal VC, Cholera SMART): Ergebnis in 15 min; nützlich bei Ausbrüchen
Serotypisierung: O1 (Ogawa/Inaba) oder O139; El-Tor-Biotyp derzeit global dominant
Supportive Tests:
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Serumelektrolyte: Hypokaliämie, Hyponatriämie, metabolische Azidose
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BUN/Kreatinin: erhöht bei Dehydratation
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Blutglukose: Hypoglykämie (besonders Kinder)
Wichtig: Bei Ausbrüchen genügt die klinische Diagnose zur Therapieeinleitung — Rehydratation NICHT für Laborbefund verzögern. Meldepflicht nach §6 IfSG (Krankheitsverdacht, Erkrankung und Tod).
Behandlung
Verfügbare Behandlungsmethoden
Rehydratation ist der Grundpfeiler der Therapie — die meisten Patienten können durch rechtzeitige Flüssigkeitssubstitution gerettet werden.
Leichte bis mäßige Dehydratation (WHO-Plan B):
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Orale Rehydratationslösung (ORS): WHO-ORS mit niedriger Osmolarität
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75 ml/kg über 4 Stunden, dann Neubewertung
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Weiterstillen bei Säuglingen
Schwere Dehydratation (WHO-Plan C — Notfall):
-
Ringer-Laktat i.v.: 100 ml/kg über 3–6 h (30 ml/kg in den ersten 30–60 min)
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Umstellung auf ORS, sobald Patient trinken kann
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Urinausscheidung als Hydratationsindikator
Antibiotika (adjuvant — reduzieren Dauer und Volumen der Diarrhö um 50 %):
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Doxycyclin 300 mg Einzeldosis (Erwachsene, erste Wahl)
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Azithromycin 1 g Einzeldosis (Schwangere, Kinder)
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Ciprofloxacin als Alternative (zunehmende Resistenz)
Zinksupplementierung: 20 mg/Tag über 10–14 Tage (Kinder) — reduziert Dauer und Schwere
NICHT verwenden: Antidiarrhoika (Loperamid), Antiemetika. Diese helfen nicht und können den Flüssigkeitsverlust maskieren.
Die meisten Fälle werden bei früher Diagnose wirksam behandelt.
Präventionsdetails
Wie Sie sich schützen können
Impfung:
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Orale Cholera-Vakzinen (OCV): Dukoral (inaktiviert, Ganzzelle + B-Untereinheit), Shanchol/Euvichol (inaktiviert, bivalent)
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2 Dosen im Abstand von 1–6 Wochen; Schutz 60–85 % über 2–3 Jahre
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WHO-Empfehlung für Ausbruchsbekämpfung und Hochrisiko-Reisende in Endemiegebiete
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Dukoral bietet zusätzlich kurzfristigen Kreuzschutz gegen ETEC-Reisediarrhö
WASH (Wasser, Sanitär und Hygiene):
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Nur aufbereitetes/abgekochtes/abgefülltes Wasser trinken
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Eiswürfel aus unaufbereitetem Wasser meiden
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Nur durchgegarte, heiß servierte Speisen oder selbst geschältes Obst essen
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Häufiges Händewaschen mit Seife, besonders vor dem Essen und nach Toilettengang
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Rohe Meeresfrüchte meiden, insbesondere Muscheln
Public Health:
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Wasseraufbereitung und sichere Sanitärinfrastruktur
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OCV-Kampagnen in Endemie-/Ausbruchsgebieten
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Surveillance und schnelle Ausbruchsreaktion
Vorbereitung ist der beste Schutz.
Reisehinweise
Vor der Reise:
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Orale Cholera-Impfung (Dukoral/Shanchol) erwägen bei Reisen in Endemie- oder Ausbruchsgebiete, besonders für humanitäre Helfer
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ORS-Beutel einpacken
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Regeln für sichere Lebensmittel und Wasser lernen
Während der Reise:
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Regel „Koch es, brat es, schäl es — oder vergiss es" befolgen
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Nur abgefülltes, abgekochtes oder aufbereitetes Wasser trinken (auch zum Zähneputzen)
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Eiswürfel, rohes Gemüse, ungeschältes Obst, rohe Meeresfrüchte und Straßenstände in Hochrisikogebieten meiden
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Häufig Hände mit Seife waschen
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Alkoholbasiertes Händedesinfektionsmittel als Backup mitführen
Nach der Reise:
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Auf Durchfallsymptome 5 Tage nach Verlassen des Endemiegebiets achten
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Bei profuser wässriger Diarrhö ärztliche Hilfe suchen
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Bei schwerer Diarrhö sofort ORS beginnen
Reiseziele mit höchstem Risiko: Bangladesch, Jemen, DRK, Mosambik, Malawi, Haiti, Teile von Indien und Nigeria.
Wie häufig ist es?
Statistiken und geografische Daten
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Globale Krankheitslast: 1,3–4 Mio. Fälle, 21.000–143.000 Todesfälle/Jahr (WHO)
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Endemische Gebiete: Bangladesch, Indien, DRK, Nigeria, Mosambik, Haiti, Jemen, Somalia
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7. Pandemie: seit 1961 andauernd (El-Tor-Biotyp), >50 Länder betroffen
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Wiederaufflammen: Große Ausbrüche in Syrien, Libanon, Haiti, Malawi, Mosambik (2022–2024)
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Klimabezug: Überschwemmungen, Dürren und Extremwetter erhöhen das Ausbruchsrisiko
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Risikofaktoren: Fehlendes sicheres Wasser, unzureichende Sanitärversorgung, Überbevölkerung, Vertreibung
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Reisende: Sehr geringes Risiko für typische Touristen; höheres Risiko für Hilfsarbeiter und Personen in Katastrophen-/Konfliktgebieten
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Saisonalität: Monsun-/Regenzeit-Gipfel; Dürre-bedingt in ariden Regionen
Risikofaktoren
Wer am meisten gefährdet ist
Erhöhtes Risiko besteht bei unsicherem Trinkwasser, rohen Speisen, Reisen in Regionen mit eingeschränkter Sanitärversorgung, humanitärer Arbeit und Krisensituationen (z. B. nach Naturkatastrophen).
Komplikationsdetails
Mögliche Komplikationen
Dehydratationskomplikationen:
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Hypovolämischer Schock: Haupttodesursache
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Akutes Nierenversagen bei prolongierter Hypovolämie
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Elektrolytentgleisungen: Schwere Hypokaliämie (Herzrhythmusstörungen, paralytischer Ileus), metabolische Azidose
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Hypoglykämie (besonders Kinder) mit Krampfanfällen und Hirnschädigung
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Aspirationspneumonie durch Erbrechen
Schwangerschaftskomplikationen:
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Intrauteriner Fruchttod in 50 % bei schwerer mütterlicher Dehydratation
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Vorzeitige Wehen
Seltene Komplikationen:
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Reaktive Arthritis (postinfektiös)
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Rhabdomyolyse bei schwerer Elektrolytentgleisung
Letalität:
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<1 % bei prompter Rehydratation
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Bis 25–50 % ohne Behandlung
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Höher bei Kindern, Älteren und Mangelernährten
Genesung & Aussichten
Erwartete Ergebnisse und Genesung
Bei rechtzeitiger Rehydrierung ist die Prognose meist gut. Verzögerte Behandlung erhöht das Risiko bei schweren Verläufen.
