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Ihr Risiko ist beherrschbar: Lassen Sie sich vor Reisen in Hochrisikogebiete (Asien, Afrika) präexpositionell impfen. Bei Biss oder Kratzer durch ein Tier die Wunde sofort gründlich mit Seife und Wasser waschen und innerhalb von 24 Stunden PEP suchen — das rettet Leben. Vorgeimpfte benötigen nur 2 PEP-Dosen statt 4+ mit Immunglobulin.
Tollwut ist eine tödliche Viruserkrankung, die durch das Rabies-Lyssavirus verursacht und hauptsächlich durch Bisse infizierter Tiere (vor allem Hunde) übertragen wird. Nach Auftreten klinischer Symptome verläuft die Krankheit nahezu zu 100% tödlich. Weltweit sterben jährlich schätzungsweise 59.000 Menschen an Tollwut, vorwiegend in Asien und Afrika. Wirksame Prävention umfasst die Prä-Expositions-Prophylaxe (PrEP) sowie die Post-Expositions-Prophylaxe (PEP), die unverzüglich nach einer Exposition eingeleitet werden muss.
Symptome | Häufigkeit | Schweregrad | Beginn |
|---|---|---|---|
| Parästhesie | 70% | Mäßig | Frühphase |
| Müdigkeit | 45% | Leicht | Frühphase |
| Kopfschmerzen | 50% | Leicht | Frühphase |
| Krankheitsgefühl | 55% | Leicht | Frühphase |
| Fieber | 80% | Leicht | Frühphase |
| Appetitlosigkeit | 40% | Leicht | Frühphase |
| Übelkeit | 30% | Leicht | Frühphase |
| Dysphagie | 50% | Schwer | Höhepunkt |
| Verwirrtheit | 70% | Schwer | Höhepunkt |
| Reizbarkeit | 65% | Mäßig | Höhepunkt |
| Lähmung | 20% | Kritisch | Höhepunkt |
| Hohes Fieber | 55% | Mäßig | Höhepunkt |
| Lichtempfindlichkeit | 30% | Leicht | Höhepunkt |
| Krampfanfälle | 20% | Schwer | Höhepunkt |
| Tachykardie | 60% | Mäßig | Höhepunkt |
| Tremor | 35% | Mäßig | Höhepunkt |
| Schwindel | 25% | Leicht | Höhepunkt |
| Erbrechen | 25% | Leicht | Höhepunkt |
| Hydrophobie | — | Schwer | Spätphase |
| Bewusstseinsstörung | 90% | Kritisch | Spätphase |
| Atemnot | 60% | Kritisch | Spätphase |
| Hypotonie | 40% | Schwer | Spätphase |
Das Risiko hängt von Reiseziel, Aktivitäten (Tierkontakt), Zugang zur medizinischen Versorgung und der Frage ab, ob eine Präexpositionsimpfung sinnvoll ist. Gute Vorbereitung bedeutet: Tierkontakt vermeiden und das Vorgehen nach einem Biss kennen.
Tollwut (ICD-11: 1C82) ist eine akute, progressive virale Enzephalomyelitis, verursacht durch ein neurotropes RNA-Virus der Familie Rhabdoviridae, Gattung Lyssavirus. Das Virus wird durch den Speichel infizierter Tiere übertragen — am häufigsten durch Bisse, seltener durch Kratzer oder den Kontakt von Speichel mit verletzter Haut bzw. Schleimhäuten.
Die Inkubationszeit beträgt in der Regel 1 bis 3 Monate, kann jedoch von wenigen Tagen bis über ein Jahr variieren, abhängig von Lokalisation und Tiefe der Wunde sowie der Virusdosis. Sobald das Virus das zentrale Nervensystem (ZNS) erreicht hat, verläuft die Erkrankung nahezu immer tödlich — weltweit sind nur wenige Überlebensfälle bei ungeimpften Personen dokumentiert.
Das Hauptreservoir bilden Haushunde (verantwortlich für ca. 99% der Übertragungen auf den Menschen), daneben auch Fledermäuse, Füchse, Waschbären, Mangusten und andere wilde Fleischfresser. Tollwut kommt auf allen Kontinenten außer der Antarktis vor, wobei über 95% der menschlichen Todesfälle in Asien und Afrika auftreten.
Die WHO hat die globale Strategie „Zero by 30" initiiert, mit dem Ziel, Todesfälle durch hundevermittelte Tollwut bis 2030 zu eliminieren. Die Strategie basiert auf Massenimpfungen von Hunden, verbessertem Zugang zu PEP und Aufklärung der Bevölkerung.
Tollwut erfordert nach jedem verdächtigen Tierkontakt sofortige medizinische Hilfe:
Alarmsymptome, die sofortiges Handeln erfordern:
Jeder Biss oder Kratzer durch ein Tier in einem endemischen Gebiet — DRINGEND PEP einleiten
Kontakt von Tierspeichel mit verletzter Haut oder Schleimhäuten
Parästhesien, Kribbeln oder Schmerzen an einer früheren Bissstelle
Fieber mit begleitender Angst und Unruhe nach Tierkontakt
Schluckbeschwerden, übermäßiger Speichelfluss
Hydrophobie — Angst vor dem Trinken, Spasmen beim Anblick von Wasser
Aerophobie — Spasmen ausgelöst durch Luftzug
Episoden von Erregung und Aggression im Wechsel mit Ruhephasen
Sofortmaßnahmen:
Häufigste Anzeichen und Symptome
Der klinische Verlauf der Tollwut gliedert sich in drei Phasen:
Prodromalphase (2–10 Tage):
Parästhesien, Kribbeln oder Juckreiz an der Bissstelle (pathognomonisches Frühsymptom)
Fieber, Unwohlsein, Kopfschmerzen
Übelkeit, Erbrechen, Myalgien
Angst, Unruhe, Schlaflosigkeit
Halsschmerzen und Schluckbeschwerden
Enzephalitische Form (furiöse Tollwut, ~80% der Fälle):
Hydrophobie — schmerzhafte Spasmen der Schlund- und Kehlkopfmuskulatur beim Anblick oder Geräusch von Wasser
Aerophobie — Spasmen ausgelöst durch Luftzug
Episoden psychomotorischer Erregung mit Aggression
Visuelle und akustische Halluzinationen
Übermäßiger Speichelfluss (Hypersalivation)
Periodische Bewusstseinsstörungen im Wechsel mit klaren Momenten
Krampfanfälle, autonome Dysfunktion (Tachykardie, Arrhythmien, Blutdruckschwankungen)
Priapismus, spontane Ejakulationen (selten)
Paralytische Form (paralytische Tollwut, ~20% der Fälle):
Aufsteigende schlaffe Lähmung, beginnend an der gebissenen Extremität
Keine typische Hydrophobie oder Aerophobie
Das klinische Bild kann dem Guillain-Barré-Syndrom ähneln
Fortschreitende Paralyse mit Ateminsuffizienz
Terminalphase (beide Formen):
Koma innerhalb von 2–10 Tagen nach Symptombeginn
Multiorganversagen
Tod in der Regel innerhalb von 2 Wochen nach Auftreten neurologischer Symptome
Die Kenntnis der Symptome ist der erste Schritt zu einer schnellen Reaktion.
Tollwut kann als erregte („rasende“) Form oder als paralytische Form auftreten. Unabhängig davon steht die Prävention nach Exposition im Vordergrund.
Wie diese Krankheit diagnostiziert wird
Die Diagnose der Tollwut stützt sich auf die epidemiologische Anamnese (Tierexposition), das klinische Bild und labordiagnostische Verfahren:
Ante-mortem-Diagnostik:
Direkte Immunfluoreszenz (DFA) einer Hautbiopsie aus dem Nackenbereich (Sensitivität ~98%)
RT-PCR aus Speichel — Nachweis viraler RNA (wiederholte Untersuchungen, da die Virusausscheidung intermittierend ist)
RT-PCR aus Hautbiopsie der Nackenregion
Hornhautabstrich mit DFA-Untersuchung (geringe Sensitivität, selten eingesetzt)
Antikörperbestimmung in Serum und Liquor (bei ungeimpften Personen bestätigt das Auftreten von Antikörpern die Diagnose)
Post-mortem-Diagnostik:
DFA von Hirngewebe — Goldstandard
Histopathologie — Negri-Körperchen in Neuronen (Sensitivität ~50–80%)
Virusisolierung in Zellkultur
RT-PCR aus Hirngewebe
Differenzialdiagnose:
Virale Enzephalitis anderer Ätiologie (Herpes-Enzephalitis, Japanische Enzephalitis)
Guillain-Barré-Syndrom (bei paralytischer Form)
Tetanus
Strychninvergiftung
Dissoziative Störungen
Gemäß WHO ist die klinische Diagnose in endemischen Regionen ausreichend, um die PEP einzuleiten — die Prophylaxe darf nicht auf Laborergebnisse warten.
Verfügbare Behandlungsmethoden
Tollwut ist nach Auftreten klinischer Symptome praktisch unheilbar — die Letalität beträgt >99,9%. Die Behandlung ist ausschließlich palliativ.
Post-Expositions-Prophylaxe (PEP) — die einzige wirksame Maßnahme nach Exposition:
Sofortige Wundbehandlung (entscheidend!): • Intensive Spülung der Wunde mit Wasser und Seife für mindestens 15 Minuten • Desinfektion mit einem viruzidem Mittel (Povidon-Jod, 70% Alkohol) • Wunde nicht primär verschließen (oder verzögerter Wundverschluss) • Tetanusprophylaxe und Antibiotikatherapie nach Indikation
Tollwut-Immunglobulin (RIG): • Nur bei bisher nicht geimpften Personen • Dosierung: 20 IE/kg (humanes HRIG) oder 40 IE/kg (equines ERIG) • Möglichst große Menge in und um die Wunde infiltrieren • Rest intramuskulär an einer von der Impfstelle entfernten Stelle • Einmalige Gabe nur am Tag 0
Postexpositionelle Impfung: • Ungeimpfte Personen: Essen-Schema (5 Dosen: Tage 0, 3, 7, 14, 28) oder verkürztes 4-Dosen-Schema der WHO (Tage 0, 3, 7, 14–28) • Alternativ: 2-Stellen-intradermales Schema (IPC) gemäß WHO • Bereits geimpfte Personen (PrEP): 2 Dosen (Tage 0 und 3), ohne RIG
Milwaukee-Protokoll (experimentell):
Induktion eines medikamentösen Komas + antivirale Therapie
Äußerst geringe Wirksamkeit — nur vereinzelte Überlebensfälle weltweit
Wird von der WHO nicht als Standardverfahren empfohlen
Palliativversorgung:
Bei Patienten mit manifester klinischer Tollwut — Sedierung, Schmerzbehandlung, psychosoziale Betreuung der Angehörigen
Die WHO empfiehlt eine komfortable Sterbebegleitung anstelle aggressiver Therapie bei spät diagnostizierten Fällen
Die meisten Fälle werden bei früher Diagnose wirksam behandelt.
Wie Sie sich schützen können
Die Tollwutprävention basiert auf einer mehrstufigen Strategie:
Prä-Expositions-Prophylaxe (PrEP):
WHO-Schema 2018: 2 Dosen intramuskulär oder intradermal an den Tagen 0 und 7
Früheres 3-Dosen-Schema (Tage 0, 7, 21–28) weiterhin akzeptiert
Indikationen: Reisende in endemische Regionen, Tierärzte, Höhlenforscher, Laborpersonal
Die STIKO empfiehlt die PrEP für beruflich Exponierte und Reisende in Hochrisikogebiete
PrEP beseitigt nicht die Notwendigkeit einer PEP nach Exposition, vereinfacht aber das Schema (2 Dosen, ohne RIG)
Auffrischimpfung: nicht routinemäßig für Reisende empfohlen (WHO 2018)
Kontrolle der Tollwut bei Tieren:
Massenimpfungen von Haushunden (>70% der Population) — wirksamste Eliminierungsmethode
Kastration und Kontrolle streunender Hundepopulationen
Orale Impfung von Wildtieren (Füchse, Waschbären) — Impfköder
Epidemiologische Überwachung bei Tieren
Individuelle Prävention für Reisende:
Kontakt mit wilden und streunenden Tieren vermeiden
Unbekannte Hunde, Katzen, Affen nicht füttern oder streicheln
Aufklärung von Kindern — besonders gefährdet (40% der Tollwutopfer sind Kinder <15 Jahre)
Nächstgelegenes PEP-Zentrum am Reiseziel kennen
Bei jedem Tierkontakt — sofort Wunde spülen und ärztliche Hilfe suchen
Globale Strategien:
WHO „Zero by 30" — Eliminierung der Todesfälle durch hundevermittelte Tollwut bis 2030
Gavi — Unterstützung von Impfprogrammen in Ländern mit niedrigem Einkommen
Tripartite (WHO/FAO/WOAH) — One-Health-Ansatz
Deutschland: seit 2008 frei von terrestrischer Tollwut (RKI); Fledermaus-Tollwut weiterhin endemisch
Vorbereitung ist der beste Schutz.
Tollwut stellt eine erhebliche Gefahr für Reisende in endemische Regionen dar:
Vor der Reise:
Erwägen Sie eine Prä-Expositions-Prophylaxe (PrEP), insbesondere wenn Sie planen: längeren Aufenthalt in endemischen Regionen, Kontakt mit Tieren, Abenteuerreisen, Reisen mit Kindern, Aufenthalt in abgelegenen Gebieten mit eingeschränktem Zugang zu PEP
PrEP-Schema gemäß WHO: 2 Dosen an den Tagen 0 und 7 (mindestens 7 Tage vor Abreise beginnen)
Die STIKO empfiehlt die PrEP für Reisende in Regionen mit hoher Tollwutgefährdung
Planen Sie, wo im Zielland PEP verfügbar ist (WHO-Zentrenliste)
Während der Reise:
Kontakt mit wilden und streunenden Tieren vermeiden — insbesondere Hunde, Affen, Fledermäuse
Unbekannte Tiere nicht füttern oder streicheln, auch wenn sie gesund erscheinen
Besondere Vorsicht in der Nähe von Tempeln mit Affen (Südostasien, Indien)
Kinder aufklären — sie sind am stärksten gefährdet und melden Bisse oft nicht
Nach Exposition:
Wunde sofort mit Wasser und Seife spülen (15 Minuten) und desinfizieren
Schnellstmöglich ärztliche Hilfe suchen — PEP ist wirksam, wenn rechtzeitig eingeleitet
Geimpfte Personen (PrEP): benötigen 2 Auffrischdosen (Tage 0, 3), ohne RIG
Ungeimpfte Personen: benötigen vollständige PEP (RIG + 4–5 Impfdosen)
Regionen mit höchstem Risiko:
Südasien: Indien, Bangladesch, Pakistan, Nepal
Südostasien: Indonesien, Philippinen, Vietnam, Myanmar
Afrika: Tansania, Demokratische Republik Kongo, Äthiopien, Nigeria
Lateinamerika (fledermausvermittelte Tollwut): Brasilien, Bolivien, Peru
Statistiken und geografische Daten
Tollwut ist weltweit eine der ältesten bekannten Infektionskrankheiten und bleibt in Entwicklungsländern ein gravierendes Problem der öffentlichen Gesundheit:
Globale Verbreitung:
Etwa 59.000 Todesfälle jährlich weltweit (WHO, 2024)
Asien verantwortlich für ~59% der Todesfälle (hauptsächlich Indien — ca. 20.000/Jahr)
Afrika — ~36% der Todesfälle
99% der Fälle beim Menschen durch Haushunde verursacht
In über 150 Ländern und Territorien präsent
Risikogruppen:
Kinder unter 15 Jahren machen ~40% der postexpositionell behandelten Personen aus
Bewohner ländlicher Gebiete in endemischen Ländern
Beruflich exponierte Personen: Tierärzte, Förster, Tierschutzmitarbeiter
Reisende in endemische Länder, insbesondere bei Abenteuerreisen
Tollwutfreie Regionen:
Antarktis, große Teile Westeuropas (terrestrische Tollwut eliminiert), Australien, Neuseeland, Japan
Deutschland: seit 2008 frei von terrestrischer Tollwut (Fuchstollwut durch orale Immunisierung eliminiert); Fledermaus-Lyssaviren weiterhin nachweisbar (RKI)
Ökonomische Aspekte:
Jährliche globale Kosten der Tollwut: ~8,6 Mrd. USD (Produktivitätsverlust, PEP, Überwachung)
29 Mio. Menschen erhalten jährlich weltweit PEP
PEP-Kosten in Entwicklungsländern: 40–50 USD (oft ein Vielfaches des Tageseinkommens)
Wer am meisten gefährdet ist
Hohes Risiko nach Bissen/Kratzern, Kontakt zu Fledermäusen, längeren Aufenthalten in Regionen mit begrenzter Versorgung und Aktivitäten mit erhöhtem Tierkontakt.
Mögliche Komplikationen
Nach Auftreten klinischer Symptome führt Tollwut in nahezu 100% der Fälle zum Tod. Die Komplikationen umfassen:
Neurologische Komplikationen:
Fortschreitende Enzephalomyelitis mit Hirnödem
Hydrophobie und Aerophobie (enzephalitische Form) — schmerzhafte Spasmen der Schlund- und Zwerchfellmuskulatur
Aufsteigende schlaffe Lähmung (paralytische Form) mit Ateminsuffizienz
Generalisierte und fokale Krampfanfälle
Autonome Dysfunktion: Herzrhythmusstörungen, Blutdruckschwankungen, Hypersalivation
Systemische Komplikationen:
Akutes Atemversagen (unmittelbare Todesursache in den meisten Fällen)
Herzinsuffizienz — Myokarditis, Arrhythmien
Multiorganversagen
Störungen des Wasser- und Elektrolythaushalts (Diabetes insipidus, SIADH)
Sekundäre bakterielle Infektionen (Pneumonie, Sepsis)
PEP-assoziierte Komplikationen:
Lokalreaktionen nach Impfung (Schmerzen, Schwellung an der Injektionsstelle)
Selten: allergische Reaktionen auf RIG (insbesondere equines ERIG — Serumkrankheit)
Immunsuppression kann das Ansprechen auf die PEP beeinträchtigen
Psychosoziale Folgen:
Traumatisierung der Familie durch den Krankheitsverlauf
Kosten der PEP können in Entwicklungsländern eine Zugangsbarriere darstellen (bis zu 40 USD = Monatsgehalt)
Soziale Stigmatisierung in manchen Kulturen
Erwartete Ergebnisse und Genesung
Die Prognose hängt vor allem von schneller und angemessener Postexpositionsbehandlung ab. Frühzeitige Prophylaxe kann die Erkrankung verhindern.
Diese Krankheit ist durch Impfung vermeidbar. Ein wirksamer Schutz ist verfügbar.
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Aktuelle epidemiologische Daten vom Global Health Observatory der WHO.
Quelle: WHO GHO OData ↗
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