Diese Seite implementiert derzeit Kernfunktionen und ist noch nicht für die Patientennutzung bereit.
Nur zu Informationszwecken — keine medizinische Beratung
Wie ernst?
Sterberisiko
Ja
Impfstoff verfügbar?
Zeit bis Symptome
Betroffene Länder
Aktive Ausbrüche
Mpox wird durch engen körperlichen Kontakt übertragen. Das Risiko für die meisten Reisenden ist gering. Vermeiden Sie engen Hautkontakt mit Personen mit Hautausschlag. Eine Präexpositionsimpfung (MVA-BN/Jynneos) ist für Hochrisikogruppen verfügbar. Beachten Sie Ausbruchsmeldungen für Ihr Reiseziel.
Mpox (ehemals Affenpocken) ist eine durch das Monkeypox-Virus (Orthopoxvirus) verursachte Infektionskrankheit. Die Übertragung erfolgt durch engen Haut-zu-Haut-Kontakt, Tröpfcheninfektion und kontaminierte Gegenstände. Die WHO erklärte 2024 wegen des Klade-I-Ausbruchs in Afrika den internationalen Gesundheitsnotstand (PHEIC).
Symptome | Häufigkeit | Schweregrad | Beginn |
|---|---|---|---|
| Fieber | 62% | Leicht | Frühphase |
| Geschwollene Lymphknoten | 56% | Leicht | Frühphase |
| Rückenschmerzen | 24% | Leicht | Frühphase |
| Schüttelfrost | 20% | Leicht | Frühphase |
| Müdigkeit | 41% | Leicht | Frühphase |
| Kopfschmerzen | 31% | Leicht | Frühphase |
| Krankheitsgefühl | 35% | Leicht | Frühphase |
| Myalgie | 31% | Leicht | Frühphase |
| Arthralgie | 10% | Leicht | Frühphase |
| Appetitlosigkeit | 25% | Leicht | Frühphase |
| Halsschmerzen | 17% | Leicht | Frühphase |
| Hautausschlag | 95% | Mäßig | Höhepunkt |
| Vesikulärer Ausschlag | 90% | Mäßig | Höhepunkt |
| Hautulkus | 30% | Mäßig | Höhepunkt |
| Juckreiz | 40% | Leicht | Höhepunkt |
| Bauchschmerzen | 12% | Leicht | Höhepunkt |
| Konjunktivitis | 10% | Leicht | Höhepunkt |
| Ödem | 15% | Leicht | Höhepunkt |
| Übelkeit | 10% | Leicht | Jede Phase |
Mpox (früher Affenpocken) durch das Monkeypox-Virus (Orthopoxvirus). Zwei Kladen: I (zentralafrikanisch, CFR 1–10 %) und II (westafrikanisch, CFR <1 %). 2022: Globaler Ausbruch (Klade IIb) hauptsächlich bei MSM. Pockenimpfstoff bietet Kreuzschutz.
Mpox ist eine Zoonose, verursacht durch das Mpox-Virus (MPXV) aus der Familie Poxviridae, Gattung Orthopoxvirus — derselben Gattung wie das Variola-Virus (Erreger der Pocken). Es werden zwei genetische Kladen mit unterschiedlichem klinischem Profil und epidemiologischem Verlauf unterschieden:
Klade I (ehemals zentralafrikanischer Stamm):
Historisch höhere Letalität: 3–6% (bis zu 10% bei Kindern)
Ausbruch 2024 in der Demokratischen Republik Kongo (DRK) und Ostafrika — Auslöser für die PHEIC-Erklärung der WHO im August 2024
Subklade Ib — neue Variante mit vorwiegend sexueller Übertragung
Klade II (ehemals westafrikanischer Stamm):
Milderer Verlauf, Letalität <0,1%
Verantwortlich für den globalen Ausbruch 2022 (Klade IIb), vorwiegend bei Männern, die Sex mit Männern haben (MSM)
Das natürliche Reservoir des Virus sind Nagetiere (afrikanische Hörnchen, Gambia-Riesenhamsterratten). Die Infektion des Menschen erfolgt durch direkten Kontakt mit infizierten Tieren oder erkrankten Personen. Das Virus dringt über verletzte Haut, Schleimhäute oder die Atemwege ein.
Symptome, die sofortige ärztliche Hilfe erfordern:
Augenbeteiligung: Augenschmerzen, Rötung, Sehverschlechterung, Läsionen an Lidern oder Bindehaut — Risiko eines dauerhaften Sehverlustes
Neurologische Symptome: Starke Kopfschmerzen mit Nackensteifigkeit, Verwirrtheit, Krampfanfälle, Bewusstseinsstörungen — Verdacht auf Enzephalitis
Atemnot, Atemschwierigkeiten: Atemwegsobstruktion oder Pneumonie
Ausgedehnter Hautausschlag mit Sepsiszeichen: Fieber >39°C, Tachykardie, Hypotonie, Verwirrtheit
Schwere rektale Blutungen oder Stuhlverhalt bei anorektalen Läsionen
Unfähigkeit zur oralen Flüssigkeitsaufnahme (Dysphagie, Erbrechen) — Dehydratationsrisiko
Symptome bei Säuglingen und Kleinkindern: Jeder Verdachtsfall bei Kindern <1 Jahr erfordert eine sofortige stationäre Aufnahme
Immunsupprimierte Personen: HIV mit CD4 <200/μL, nach Transplantation, unter Chemotherapie — erhöhtes Risiko für schwere Verläufe und Tod
Häufigste Anzeichen und Symptome
Die Inkubationszeit beträgt 5–21 Tage (meist 6–13 Tage). Der klinische Verlauf umfasst zwei sich überlappende Phasen:
Prodromalphase (Invasionsstadium, 1–5 Tage):
Fieber (38,5–40,5°C) — meist erstes Symptom
Starke Kopf- und Muskelschmerzen
Ausgeprägte Lymphknotenschwellung (Lymphadenopathie) — Unterscheidungsmerkmal zu Pocken und Windpocken
Lokalisation: submandibulär, zervikal, inguinal, axillär
Abgeschlagenheit, Krankheitsgefühl, Schüttelfrost
Rückenschmerzen (häufiges Symptom)
Exanthemphase (2–4 Wochen): Charakteristische Entwicklung der Hautläsionen durch aufeinanderfolgende Stadien:
Makulae: Flache, rötliche Veränderungen, 2–5 mm
Papeln: Erhabene, feste, druckschmerzhafte Knötchen
Vesikel: Mit klarer Flüssigkeit gefüllt, von einem Erythemhof umgeben
Pusteln: Mit trübem, eitrigem Inhalt gefüllt, tief in der Haut sitzend („perlenartig"), bei Palpation fest
Krusten: Eintrocknung und Abfallen innerhalb von 7–14 Tagen, können Narben hinterlassen
Verteilung der Hautläsionen:
Zentrifugale Ausbreitung: vorwiegend Gesicht, Handinnenflächen und Fußsohlen
Läsionen im selben Entwicklungsstadium (monomorph) — im Gegensatz zu Windpocken
Bei sexueller Übertragung: häufig Läsionen im Genital-, Anal- und Mundbereich
Anzahl der Läsionen: von wenigen bis zu mehreren Tausend
Schmerzhaftigkeit der Läsionen — wichtiges klinisches Merkmal
Begleitsymptome:
Pharyngitis, Husten (bei oralen Läsionen)
Proktitis bei perianalen Läsionen
Schluckbeschwerden (Dysphagie)
Konjunktivitis, Lidödem
Die Kenntnis der Symptome ist der erste Schritt zu einer schnellen Reaktion.
Typischer Krankheitsverlauf:
Merkmale des Ausbruchs 2022+: Genitale/perianale Läsionen, Proktitis, weniger Läsionen (manchmal <10), atypische Verteilung. Lymphadenopathie ist ein Kennzeichen, das Mpox von anderen vesikulären Erkrankungen unterscheidet.
Wie diese Krankheit diagnostiziert wird
Die Diagnose von Mpox stützt sich auf Laboruntersuchungen, bestätigt durch das klinische Bild und epidemiologische Daten:
Methode der Wahl — PCR:
Mpox-Virus-PCR (MPXV-PCR): Goldstandard der Diagnostik
Untersuchungsmaterial — Abstrich von der Oberfläche der Hautläsionen (höchste Sensitivität) oder Flüssigkeit aus Vesikeln/Pusteln
Orthopoxvirus-PCR (gattungsspezifisch): Nachweis aller Orthopoxviren
anschließend Speziesdifferenzierung
Die PCR-Sensitivität ist bei Hautläsionen im Vesikel- und Pustelstadium am höchsten
Weitere Methoden:
Elektronenmikroskopie: Darstellung der charakteristischen Poxvirus-Partikel (ovale, „ziegelsteinförmige" Morphologie)
nur in Referenzlaboratorien verfügbar
Viruskultur: BSL-3 erforderlich
hauptsächlich für Forschungszwecke
Dauer: 5–7 Tage
Serologie (IgM/IgG): Eingeschränkte Aussagekraft aufgrund von Kreuzreaktivität mit anderen Orthopoxviren (auch nach Pockenimpfung)
keine Speziesdifferenzierung möglich
Immunhistochemie: An Hautbiopsien in unklaren Fällen
Probenentnahme:
Abstrich von intakten Vesikeln/Pusteln (beste Qualität) — kräftiger Abstrich oder Abkratzung der Vesikeldecke
Krusten — hoher DNA-Gehalt des Virus
Abstriche von Rachen, Anus, Vagina — je nach Lokalisation der Läsionen
Transport bei 2–8°C
Lagerung bei -20°C möglich
Differentialdiagnosen: Windpocken, Herpes zoster, Herpes simplex (HSV), Syphilis (Sekundärstadium), Molluscum contagiosum, allergische Reaktionen, bakterielle Hautinfektionen, Impetigo contagiosa.
Verfügbare Behandlungsmethoden
Die Behandlung von Mpox ist in erster Linie symptomatisch. Antivirale Medikamente sind schweren Verläufen vorbehalten:
Symptomatische Behandlung (Standardvorgehen):
Hautpflege: Sauberkeit der Läsionen, trockene Verbände
Kratzen vermeiden (Risiko bakterieller Superinfektion und Narbenbildung)
Schmerztherapie: Paracetamol, NSAR (Ibuprofen, Naproxen)
bei Bedarf Opioide bei starken anorektalen oder oropharyngealen Schmerzen
Flüssigkeitszufuhr: Oral oder intravenös bei Dysphagie
Juckreizlinderung: Antihistaminika, feuchtigkeitsspendende Lotionen
Bäder: Warme Bäder mit Natron oder Haferextrakt zur Juckreizlinderung
Augenpflege: Künstliche Tränen
augenärztliche Konsultation bei Lid-/Bindehautläsionen
Antivirale Therapie (schwere Verläufe / Risikopatienten):
Tecovirimat (TPOXX/ST-246): Inhibitor des VP37-Proteins der Orthopoxviren
verfügbar im Rahmen von Expanded Access oder Compassionate Use
Dosierung: 600 mg oral 2× täglich über 14 Tage (Erwachsene >40 kg)
Cidofovir / Brincidofovir: Nukleotidanaloga
bei resistenten Verläufen oder immunsupprimierten Patienten erwägen
Nephrotoxizität von Cidofovir limitiert den Einsatz
Vaccinia-Immunglobulin (VIG): Potenziell hilfreich bei Patienten mit schwerer Immundefizienz
Indikationen zur stationären Aufnahme:
Schwere Lymphadenopathie mit Atemwegsbedrohung
Ausgedehnter Hautausschlag (>100 Läsionen)
Augenbeteiligung (Sehbedrohung)
ZNS-Beteiligung
Schwerer anorektaler Verlauf (Defäkationsschwierigkeiten, Blutung)
Immunsuppression (HIV mit CD4 <200, Chemotherapie, Transplantation)
Kinder, Schwangere, Personen >65 Jahre
Die meisten Fälle werden bei früher Diagnose wirksam behandelt.
Wie Sie sich schützen können
Impfung (wirksamste Präventionsmaßnahme):
Jynneos / Imvanex (MVA-BN): Impfstoff der dritten Generation (modifiziertes Vaccinia-Virus, nicht replikationsfähig)
2 Dosen subkutan im Abstand von 28 Tagen
Wirksamkeit: ~85% nach 2 Dosen zur Verhinderung einer Mpox-Infektion (Daten aus dem Ausbruch 2022)
Präexpositionsprophylaxe: Personen mit erhöhtem Risiko (MSM mit wechselnden Partnern, Laborpersonal, medizinisches Personal mit Exposition)
Postexpositionsprophylaxe: bis 4 Tage nach Exposition (optimal) — verhindert die Erkrankung
bis 14 Tage — mildert den Verlauf
Kontraindikationen: schwere Allergie gegen Hühnereiprotein oder Impfstoffbestandteile
Ältere Impfstoffe (ACAM2000): wirksam, jedoch höheres Nebenwirkungsrisiko
kontraindiziert bei Immunsuppression, Ekzem, Herzerkrankungen
Übertragungsprävention:
Isolierung: Erkrankte Personen sollen von Symptombeginn bis zum vollständigen Abfallen aller Krusten und Bildung neuer Haut isoliert bleiben (in der Regel 2–4 Wochen)
Händehygiene: Häufiges Waschen mit Seife und Wasser oder alkoholbasierte Händedesinfektion
Persönlicher Schutz: Haut-zu-Haut-Kontakt mit Personen mit unklarem Hautausschlag vermeiden
Bettwäsche und Kleidung: Waschen bei ≥60°C
das Virus ist empfindlich gegenüber Detergenzien und Desinfektionsmitteln
Flächendesinfektion: Natriumhypochlorit-basierte Mittel oder quaternäre Ammoniumverbindungen
Medizinisches Personal: Persönliche Schutzausrüstung (PSA): Handschuhe, Kittel, Augenschutz, FFP2/N95-Maske bei aerosolproduzierenden Maßnahmen
Sexuelle Gesundheit: Sexualkontakte bis zur vollständigen Genesung vermeiden
Kondome verringern das Risiko, eliminieren es jedoch nicht (Läsionen können außerhalb des geschützten Bereichs auftreten)
Vorbereitung ist der beste Schutz.
Risikobewertung für Reisende:
Das Infektionsrisiko für Mpox auf Reisen hängt von Reiseziel, Verhalten und Impfstatus ab
Höchstes Risiko: DRK, Länder Ostafrikas (Klade I, 2024), Länder mit aktiven Klade-IIb-Ausbrüchen
Empfehlungen vor der Reise:
Reisemedizinische Beratung ≥4–6 Wochen vor Abreise
Impfung mit Jynneos/Imvanex für Risikopersonen erwägen (MSM, medizinisches Personal) — voller Schutz nach 2 Dosen (2. Dosis 28 Tage nach der 1.)
Aktuelle WHO- und ECDC-Warnmeldungen zu Mpox im Zielland prüfen
Während der Reise:
Engen Kontakt mit Personen mit unklarem Hautausschlag vermeiden
Kontakt mit Wildtieren (Nagetiere, Primaten) meiden, insbesondere in Zentral- und Westafrika
Kondome verwenden — verringert, aber eliminiert nicht das Risiko der sexuellen Übertragung
Händehygiene nach Kontakt mit anderen Personen und öffentlichen Oberflächen
Bettwäsche, Handtücher und Geschirr nicht mit Personen unbekannten Gesundheitszustands teilen
Nach der Rückkehr:
Selbstbeobachtung über 21 Tage nach Rückkehr aus endemischen Gebieten
Bei Auftreten von Fieber, Lymphknotenschwellung oder Hautausschlag — sofortige ärztliche Kontaktaufnahme (telefonisch/Telemedizin vor persönlichem Besuch)
Den Arzt über die Reise und mögliche Exposition informieren
Isolierung bis zum Ausschluss von Mpox
Statistiken und geografische Daten
Mpox ist in Zentral- und Westafrika endemisch, mit zunehmenden Ausbrüchen weltweit:
Afrika (endemisches Gebiet):
DRK: Größte Fallzahl für Klade I
14.000 Verdachtsfälle im Jahr 2024
Letalität 3–6%
Nigeria, Kamerun, Ghana, Zentralafrikanische Republik: Anhaltende Klade-II-Ausbrüche
Burundi, Kenia, Uganda, Ruanda: Neue Klade-Ib-Ausbrüche 2024 — erste bestätigte Fälle in Ostafrika
Globaler Ausbruch 2022 (Klade IIb):
90.000 bestätigte Fälle in >110 Ländern (WHO, kumulative Daten bis 2024)
Vorwiegend bei MSM in Hocheinkommensländern
Letalität <0,1%
~200 Todesfälle weltweit
Erkrankungsgipfel: Juli–August 2022
Rückgang nach Impfkampagnen und Verhaltensänderungen
PHEIC der WHO:
Erste PHEIC: Juli 2022 – Mai 2023 (Klade IIb, global)
Zweite PHEIC: August 2024 (Klade I, DRK / Ostafrika) — aktiv
Surveillance in Deutschland (RKI):
Mpox ist gemäß IfSG meldepflichtig (Arzt- und Labormeldepflicht)
Klade-IIb-Fälle seit 2022 registriert, vorwiegend in Großstädten (Berlin, Köln, München, Hamburg)
Impfung über die öffentlichen Gesundheitsämter und Schwerpunktpraxen verfügbar
Ständige Impfkommission (STIKO): Empfehlung zur Impfung von Risikogruppen
Surveillance in Europa (ECDC):
25.000 Fälle seit 2022
vorherrschend Klade IIb
Empfehlungen: Impfung von Risikogruppen, labordiagnostische Bereitschaft
Wer am meisten gefährdet ist
MSM mit multiplen Sexualpartnern (2022-Ausbruch), enger Kontakt mit Infizierten, Immunsuppression (HIV — schwererer Verlauf), Kontakt mit Wildtieren in Endemiegebieten, fehlende Pockenimpfung.
Mögliche Komplikationen
Komplikationen von Mpox können schwerwiegend sein, insbesondere bei Immunsupprimierten, Kindern und Schwangeren:
Hautkomplikationen:
Bakterielle Superinfektion: Häufigste Komplikation
kann zu Phlegmone, Abszessen und Sepsis führen. Staphylococcus aureus und Streptococcus pyogenes — häufigste Erreger
Narbenbildung: Dauerhafte Narben (pockenähnlich) bei 50–80% der Fälle, insbesondere im Gesicht
Postinflammatorische Pigmentstörungen: Hyper- oder Hypopigmentierung an den Läsionsstellen
Augenkomplikationen:
Keratitis: Hornhautbeteiligung kann zu dauerhafter Sehbeeinträchtigung oder Erblindung führen (1–4% bei Klade I)
Konjunktivitis: Schwellung, Schmerzen, Lichtempfindlichkeit
Hornhautulzeration: Erfordert dringende augenärztliche Vorstellung
Pulmonale Komplikationen:
Pneumonie: Selten
häufiger bei Säuglingen und Immunsupprimierten
Atemwegsobstruktion: Bei schwerer zervikaler Lymphadenopathie
Neurologische Komplikationen:
Enzephalitis: Selten, aber potenziell lebensbedrohlich (<1%)
Krampfanfälle: Vorwiegend bei Kindern
Optikusneuritis
Weitere Komplikationen:
Dehydratation: Bei ausgedehnten Hautläsionen oder Dysphagie
Myokarditis: Einzelne Fallberichte
Sepsis: Bei schweren bakteriellen Superinfektionen
Letalität: Klade I: 3–6% (bis zu 10% bei Kindern in der DRK)
Klade II: <0,1%
Besondere Risikogruppen: HIV/AIDS-Patienten (Klade-I-Letalität bis 15–25%), Säuglinge, Schwangere (Risiko für Abort, kongenitales Mpox)
Erwartete Ergebnisse und Genesung
Klade II (globaler Ausbruch, 2022–2024): Letalitätsrate <0,1 % bei immunkompetenten Personen. Selbstlimitierend.
Klade I (Zentralafrikanisch): Letalitätsrate 1–10 % (höher bei Kindern und Immungeschwächten).
Komplikationen:
Bakterielle Sekundärinfektionen der Haut: am häufigsten.
Proktitis (bei MSM-Übertragung): schmerzhaft, kann Krankenhausaufenthalt erfordern.
Enzephalitis: selten (<0,1 %).
Augenbeteiligung: kann zu dauerhafter Sehbeeinträchtigung führen.
Immungeschwächte (fortgeschrittene HIV-Infektion): schwerer, langwieriger, potenziell tödlicher Verlauf.
Genesung: Die meisten Patienten genesen innerhalb von 2–4 Wochen. Narbenbildung kann an Läsionsstellen auftreten. Postinfektiöse Müdigkeit ist häufig.
Diese Krankheit ist durch Impfung vermeidbar. Ein wirksamer Schutz ist verfügbar.
Sprechen Sie vor Ihrer Reise mit einem Reisemediziner über den empfohlenen Impfplan.
Impfklinik finden →Die Inhalte dieser Seite dienen ausschließlich der allgemeinen Information und Bildung. Sie stellen keine medizinische Beratung, Diagnose oder Behandlungsempfehlung dar. Bei gesundheitlichen Beschwerden wenden Sie sich an einen Arzt. Medova ist kein medizinischer Dienstleister. Diese Informationen stellen keine Werbung für Heilmittel im Sinne des Heilmittelwerbegesetzes (HWG) dar.
Vollständige NutzungsbedingungenGeografische Verteilung und aktive Ausbrüche
Sie wissen, welche Impfung Sie brauchen? Perfekt. Nicht sicher? Geben Sie einfach Ihr Reiseziel an — wir finden die passenden Impfungen und eine Klinik. Kostenlos, unverbindlich.
| Flagge | Land | Risikograd |
|---|---|---|
| Democratic Republic of the Congo | Hohes Risiko | |
| Nigeria | Hohes Risiko | |
| Cameroon | Hohes Risiko | |
| South Africa |
| Hohes Risiko |
| Burundi | Hohes Risiko |
| Kenya | Hohes Risiko |
| Central African Republic | Hohes Risiko |
| Côte d'Ivoire | Hohes Risiko |
| Congo | Hohes Risiko |
| Ghana | Hohes Risiko |